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| berechnungen:einrieselverhalten [2024/06/13 12:55] – neelest | berechnungen:einrieselverhalten [2025/01/20 10:55] (aktuell) – gelöscht cschall | ||
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| - | ======Einrieselverhalten====== | ||
| - | ====== Einrieselverhalten ====== | ||
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| - | Für die Berechnung des Einrieselverhaltens ist eine Eingabe der tribologischen und technologischen Daten notwendig. | ||
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| - | **Umsetzung der theoretischen Grundlagen** | ||
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| - | Verfahrenstechnisch kann der Feststoffbereich in drei Zonen unterteilt werden: | ||
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| - | I. Trichter und Einfüllöffnung | ||
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| - | II. Einrieselbereich ohne Druckaufbau entlang des Schneckenkanals (Δp = 0) | ||
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| - | III. Förderbereich mit Druckaufbau (Δp > 0) | ||
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| - | Die meisten bekannten Untersuchungen und mathematischen Modelle konzentrieren sich auf die 3. Zone ($∆p > 0$). Dies geschieht u.a. bei einer Berechnung mit **REX/ | ||
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| - | Um die ausgegebenen Daten transparenter zu machen, wird im folgenden kurz auf die kinematischen Verhältnisse im Schneckenkanal eingegangen. | ||
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| - | Üblicherweise wird der Schneckenfüllgrad $f$ auf das Schneckengangvolumen bezogen. Da Kunststoffgranulat aufgrund seiner geometrischen Form einen Schneckengang nicht vollständig ausfüllt, kann nach dieser Definition der Füllgrad theoretisch nie 1 erreichen. Um mit den in der Literatur gültigen Gesetzmäßigkeiten arbeiten zu können, wird der Füllgrad an dieser Stelle anders definiert: | ||
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| - | $$f = \frac {\dot m_{spez} (n)} {\dot m_{spez 0} (n→0)}$$ | ||
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| - | Der spezifische Durchsatz ($\dot m_{spez}$, Durchsatz pro Schneckenumdrehung in [kg/ | ||
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| - | Um diesen Abfall mathematisch beschreiben zu können, wird der Füllgrad der Schnecke auf den unteren Drehzahlbereich bezogen. (Mathematisch ist dies die Anfangssteigung im Durchsatzdiagramm.) | ||
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| - | In der folgenden Abbildung ist die Entwicklung vom gemessenen Durchsatz Drehzahlverhalten zum daraus resultierenden Füllgrad schematisch dargestellt. | ||
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| - | Aus der Definition des Füllgrades ergibt sich für die Berechnung des Durchsatzes $\dot m$: | ||
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| - | $$\dot m (n) = f \cdot \dot m_{spez 0} \cdot n$$ | ||
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| - | wird erstellt von Neele | ||