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berechnungen:wandgleitende_materialien [2026/07/14 09:32] – cschallberechnungen:wandgleitende_materialien [2026/11/02 10:14] (aktuell) – cschall
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 Bei dem Wechsel von Wandhaftung zum Wandgleiten gelten die meisten Gleichungen zur Berechnung einer Strömung nicht mehr. Da es sich hierbei um ein sehr komplexes Phänomen handelt, welches abhängig von der Viskosität, der Scherrate, der Schubspannung, der Temperatur und des Druckes ist, wird ein einfaches und stabiles empirisches Modell verwendet.  Bei dem Wechsel von Wandhaftung zum Wandgleiten gelten die meisten Gleichungen zur Berechnung einer Strömung nicht mehr. Da es sich hierbei um ein sehr komplexes Phänomen handelt, welches abhängig von der Viskosität, der Scherrate, der Schubspannung, der Temperatur und des Druckes ist, wird ein einfaches und stabiles empirisches Modell verwendet. 
-Aufgrund der komplexen Zusammenhänge wird der EInfluss auf das Druck-Durchsatzverhalten vernachlässigt, sondern lediglich die Verrigerung der Scherdissipation in der Temperaturberechnung berücksichtigt.+Aufgrund der komplexen Zusammenhänge wird der Einfluss auf das Druck-Durchsatzverhalten vernachlässigt, sondern lediglich die Verrigerung der Scherdissipation in der Temperaturberechnung berücksichtigt.
  
 Das Wandgleiten erfolgt in REX/PSI ab einer kritischen Schubspannung. [[materialdaten:rheologische_materialdaten|Diese lässt sich in Abhängigkeit von der Temperatur als Geradengleichung angeben]]. **REX/PSI** fordert daher die Eingabe zweier Wertepaare für die kritische Schubspannung und der dazugehörenden Temperatur.  Das Wandgleiten erfolgt in REX/PSI ab einer kritischen Schubspannung. [[materialdaten:rheologische_materialdaten|Diese lässt sich in Abhängigkeit von der Temperatur als Geradengleichung angeben]]. **REX/PSI** fordert daher die Eingabe zweier Wertepaare für die kritische Schubspannung und der dazugehörenden Temperatur. 
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 $$ 0 < k_{mat} \leq 1 $$ $$ 0 < k_{mat} \leq 1 $$
 $$ daraus~folgt $$ $$ daraus~folgt $$
-$$ \eta_{wandgleit} = \frac{\tau_{soll}}{\dot{\gamma}} $$+$$ \eta_{wandgleiten} = \frac{\tau_{soll}}{\dot{\gamma}} $$ 
 + 
 +Wenn die lokale Schubspannung größer ist als die kritische Schubspannung, dann wird die Schubspannung mittels des Faktors $k_{mat}$ reduziert. Ein Wert von $0$ entspricht einer harten Begrenzung auf $\tau_{krit}$, ein Wert von $1$ würde kein Wandgleiten bedeuten. Durch die verringerte Schubspannung kann wiederum eine reduzierte representative Viskosität berechnet werden, welche für die Berechnung der Dissipation verwedent wird. Somit sorgt das Wandgleiten zu einer Verringerung der Temperatur. 
 + 
 +**Wichtig:** 
 + 
 +Wenn Wandgleiten in den Materialdaten angehakt ist, werden die dort eingegebenen Werte verwendet. Ist Wandgleiten dort abgehackt, wird ebenfalls mit Wandgleiten mit vorgegebenen Werten gerechnet, da vor allem bei hochviskosen Kunststoffen mit dementsprechend hohen Schubspannungen erfahrungsgemäß eine zu hohe Temperatur berechnet werden würde. Die in diesem Fall verwendeten Standardwerte sind eine kritische Schubspannung von $\tau_{krit}=100 kPa$ und ein $k_{mat}=0,25$
  
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