Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| eingabe_der_schneckendaten:barrierezone_und_stegwechselzone [2024/05/15 14:22] – cschall | eingabe_der_schneckendaten:barrierezone_und_stegwechselzone [2025/01/16 14:42] (aktuell) – gelöscht cschall | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | ======Barrierezone====== | ||
| - | ====== Allgemeine Geometrie einer Barrierezone ====== | ||
| - | |||
| - | ToDo: Stegwechselzone separater Eintrag! | ||
| - | |||
| - | Barrierezonen sind in ihrem Aufbau bereits deutlich komplexer als Einzugs-, (De)kompressions- und Meteringzonen. | ||
| - | Bei einer Barrierezone wird zwischen Feststoff und Schmelzekanal unterschieden, | ||
| - | |||
| - | {{ : | ||
| - | |||
| - | ToDo: Neele Abb. 3.8 unten | ||
| - | |||
| - | Während der Hauptsteg aus der vorherigen Zone kommt und in die nachfolgende Zone übergeht, gibt es innerhalb der Barrierezone einen Barrieresteg, | ||
| - | Zu Beginn der Barrierezone überwiegt der Feststoffkanal wohingegen der Schmelzekanal neu beginnt. Im Laufe der Barrierezone wird der Kanalquerschnitt des Feststoffkanals üblicherweise kleiner und des Schmelzekanals üblicherweise größer. | ||
| - | | ||
| - | Zum Ende der Barrierezone läuft der Feststoffkanal aus und der Schmelzekanal überwiegt. Sowohl für dein Ein- und den Auslauf kann ausgewählt werden, ob dieser geschlossen (siehe Abbildung oben) oder offen ist. | ||
| - | |||
| - | Um eine Barriereschnecke vollständig definieren zu können werden die Angaben gemäß der folgenden schematischen Darstellung benötigt. | ||
| - | |||
| - | {{ : | ||
| - | |||
| - | ^ Eingabe Bezeichner ^ Beschreibung | ||
| - | |L //oder// L/D | Länge der Zone | | ||
| - | |δ (delta) | Schneckenspiel| | ||
| - | |b_i | Paarzahl | | ||
| - | |t_h //oder// t_h/ | ||
| - | |t_b //oder// t_b/ | ||
| - | |e_h | Stegbreite des Hauptsteges | | ||
| - | |e_b | Stegbreite des Barrieresteges | | ||
| - | |s_0 und s_1 | Spaltweite zu Beginn sowie zum Ende der aktuellen Zone | | ||
| - | |b_s_0 | Kanalbreite des Schmelzekanals (Eingebbar nur zu Beginn des Einlaufes) | | ||
| - | |h_f_0 und h_f_1 | Kanaltiefe des Feststoffkanals zu Beginn sowie zum Ende der aktuellen Zone | | ||
| - | |h_s_0 und h_s_1 | Kanaltiefe des Schmelzekanals zu Beginn sowie zum Ende der aktuellen Zone | | ||
| - | |r_f_tr | Radius der aktiven (treibenden) Flanke des Hauptsteges | | ||
| - | |r_f_ntr | Radius der passiven (nicht treibenden) Flanke des Hauptsteges | | ||
| - | |r_s_tr | Radius der aktiven (treibenden) Flanke des Barrieresteges | | ||
| - | |r_s_ntr | Radius der passiven (nicht treibenden) Flanke des Barrieresteges | | ||
| - | |gamma_f | Flankenwinkel des Hauptsteges | | ||
| - | |gamma_s | Flankenwinkel des Barrieresteges | | ||
| - | |||
| - | Hiebei ist zu beachten, dass eine Barrierezone **immer** aus einem Einlauf, **mindestens** einem Hauptstück und einem Auslauf besteht. Um stufenweise Veränderungen in der Kanalgeometrie vornehmen zu können, können mehrere Hauptzonen hintereinander definiert werden. Diese lassen sich über das " | ||
| - | Die Paarzahl kann nur in der Einlaufzone geändert werden. Die übrigen Barrierezonen übernehmen diese Werte. | ||
| - | |||
| - | ===== Hinweise ===== | ||
| - | |||
| - | **WICHTIG**: | ||
| - | Zu Beginn einer Barriereeinlaufzone muss eine anfängliche Schmelzekanalbreite b_s_0 (> 0 mm) vorgegeben werden. Beginnt der Schmelzekanal beispielsweise mit einem Radius von 2 mm zwischen Barriere- und Hauptsteg, so wird die anfängliche Kanalbreite des Schmelzekanals mit 4 mm angenommen und auch der Beginn der Barrierezone auf diese Position gelegt. | ||
| - | |||
| - | Die Einteilung in die einzelnen Barrierezonen werden in der Regel anhand von Änderungen in der Gangsteigung oder durch Änderungen im Gangtiefenprofil bestimmt. | ||
| - | |||
| - | ToDo: Neele Abb. 3.9 | ||
| - | |||
| - | ====== Eingabemasken ====== | ||
| - | |||
| - | < | ||
| - | {{ : | ||
| - | {{ : | ||
| - | {{ : | ||
| - | </ | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ====== Bestimmung der Kanalbreiten ====== | ||
| - | |||
| - | Die Berechnung der Gangbreiten innerhalb der Barriereeinlauf-, | ||
| - | |||
| - | Beim Laden einer Barriereschneckendatei einer früheren REX/ | ||
| - | |||
| - | Die Barrierezone beginnt mit dem Barrieresteg und endet mit dem Barrieresteg. Die Position zur Bestimmung der Gangbreite liegt somit auf dem Barrieresteg. Die Position, wo der Barrieresteg beginnt (in REX/PSI also dort, wo die Anfangsbreite des Schmelzekanals vorgegeben wird), bestimmt die anfänglichen Gangbreiten der Barrierezone (Koordinate x=0 in folgender Abbildung). | ||
| - | |||
| - | {{ : | ||
| - | |||
| - | Somit bestimmt die passive (nicht treibende Flanke) des Barrieresteges die Position zur Gangbreitenbestimmung in Abhängigkeit der Koordinate x in Achsrichtung. | ||
| - | Allerdings wird die Gangbreite, wie in der Abbildung zu erkennen, stets senkrecht zum Hauptsteg bestimmt. | ||
| - | |||
| - | In der Ein- und Auslaufzone werden nur die Gangbreiten beim Zonenübergang (b_f/s_00 und b_f/s_11) angegeben. In Barriere-Hauptstücken werden zusätzlich die Breiten an den Positionen angegeben, an denen die Kanäle erstmalig (b_f/s_01) sowie zuletzt vollständig (b_f/s_10) **innerhalb** des Hauptstückes liegen (siehe folgende Abbildung). | ||
| - | |||
| - | {{ : | ||