Stegwechselzone

Stegwechselzone

In einer Stegwechselzone liegen parallel zwei Stege vor. Der Steg aus der Vorgängerzone läuft am Ende der Stegwechselzone aus. Zu Beginn der Stegwechselzone kommt ein zweiter Steg hinzu, welcher auch nach der Stegwechselzone weiter läuft.

Eine Stegwechselzone dient zum forcierten Aufbrechen des Feststoffbettes und somit zu einer gesteigerten dispersiven Mischung des Kunststoffes. Durch eine gleichzeitige Kompression in der Kanalhöhe innerhalb der Stegwechselzone kann der Effekt verstärkt werden.

Ähnlich wie eine Barrierezone besteht die Stegwechselzone aus einem Einlauf, einem Hauptstück und einem Auslauf. Die Gangsteigung beider Stege ist identisch und über die gesamte Stegwechselzone jeweils konstant. Weiterhin kann zusätzlich zum Schneckenspiel eine Verringerung der Steghöhe für jeden Steg separat vorgegeben werden, sodass ein Ein- und Auslauf der Stege vorgegeben werden kann. In jeder der drei Zonen (Einlauf, Hauptstück, Auslauf) kann die Kanaltiefe der beiden Kanäle sowie die Verringerung der Steghöhe beider Stege variiert werden.

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