Die Berechnung und Darstellung der Faserlängenverteilung wird über Grafik > Faserlängenverteilung geöffnet
Zunächst muss im Reiter „Initiale Faserlängenverteilung“ eine anfängliche Faserlängenverteilung vorgegeben werden. Dies kann wahlweise über eine Normalverteilung, eine Werteliste oder eine fest vorgegebene Länge geschehen. Zusätzlich muss die Feststoffdichte des Matrixmaterials vorgegeben werden. Anschließend kann über den Button „Berechnen“ die Berechnung gestartet werden. Nach der Berechnung wechselt das Programm automatisch in den Reiter „Berechnete Faserlängenverteilung“. Links im Diagramm werden die arithmetisch gemittelte durchschnittliche Faserlänge (blaue Kurve) und die Volumetrisch gewichtete durchschnittliche Faserlänge (rote Kurve) entlang der Schnecke dargestellt. Bewegt man die Maus in diesem Diagramm wird die Faserlängenverteilung für die entsprechende Schneckenposition rechts im Diagramm angezeigt.
Grundsätzlich ist eine hohe Faserlänge am Schneckenende und somit auch im Produkt erwünscht. Eine mögliche nachgeschaltete Faserverkürzung (z. B. beim Einspritzen einer Spritzgießmaschine) wird nicht betrachtet. Im Verlauf ist erkennbar, welche Schneckenzone zu welcher Verkürzung der Faserlänge führt. Diese Informationen können für eine faserfreundliche Schneckenauslegung verwendet werden.