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Prozess iterieren
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Prozess iterieren
Die Funktion Prozess iterieren dient dazu berechnete Werte in einen iterativen Berechnungsprozess berücksichtigen zu können. Dies kann das Berechnungsergebnis verbessern, da berechnete Werte wie die Temperatur, der Druck oder der Materialabbau beispielsweise die Viskosität des simulierten Kunststoffes beeinflussen kann.
Die erste Berechnung eines Prozesses erfolgt stets über die Annahme vereinfachter Profile. Das initiale Temperaturprofil startet bei der Aufschmelztemperatur des Kunststoffes. Nach der Nutbuchse, bzw. nach 2,5 D fängt die Temperatur linear an zu steigen bis zum Ende der Schnecke bzw. bis vor die Entgasungszone bei Entgasungsextrudern.
Der initiale Druck steigt linear vom Druck an der Trichtervorderkante bis zum vorgegebenen Gegendruck an der Schneckenspitze. Bei Entgasungsextrudern wird der eingegebene Druck bereits vor der Entgasung angenommen. Ab Beginn der Entgasung steigt der Druck linear an bis zum Schneckenende.
Der initiale Aufschmelzverlauf startet ab 15 % der Schenckenlänge und endet bei 80% der Schneckenlänge, bzw. bei Entgasungsextrudern vor der Entgasung.
Wird ohne „Prozess iterieren“ gerechnet, so werden lediglich die initialen Verläufe für die Berechnung verwendet. Eine Viskositätsveränderung durch Materialabbau wird vernachlässigt. Die Vorgehensweise der Funktion „Prozess iterieren“ ist im folgendem Schema dargestellt: