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Verweilzeit
Für die Berechnung der Verweilzeit werden grundsätzlich die gleichen Angaben wie für die Aufschmelzverlaufsberechnung vorausgesetzt, zusätzlich wird bei PSI noch die Einspritzzeit benötigt.
Umsetzung der theoretischen Grundlagen
Zur Berechnung der Verweilzeit wird die Schnecke in mindestens 150 Elemente unterteilt. Bis zum Ort der Schmelzewirbelbildung (OSW) unterscheidet sich die Berechnung der minimalen und mittleren Verweilzeit nicht, weil in diesem Bereich von einer Blockströmung ausgegangen wird. Ab dem OSW wird die Verweilzeit unter Berücksichtigung der aktuellen Dichte berechnet. Sobald die berechnete Verweilzeit gleich der Dosierzeit ist, wird die Stillstandszeit und die Einspritzzeit darauf addiert. Dieses Verfahren wird solange fortgesetzt, bis die Schneckenspitze erreicht ist.