eingabe_der_schneckendaten:barrierezone_und_stegwechselzone

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Barrierezone

ToDo: Stegwechselzone separater Eintrag!

Barrierezonen sind in ihrem Aufbau bereits deutlich komplexer als Einzugs-, (De)kompressions- und Meteringzonen. Bei einer Barrierezone wird zwischen Feststoff und Schmelzekanal unterschieden, wie in der kommenden Abbildung zu erkennen.

Während der Hauptsteg aus der vorherigen Zone kommt und in die nachfolgende Zone übergeht, gibt es innerhalb der Barrierezone einen Barrieresteg, welcher den Feststoffkanal von dem Schmelzekanal trennt.
Zu Beginn der Barrierezone überwiegt der Feststoffkanal wohingegen der Schmelzekanal neu beginnt. Im Laufe der Barrierezone wird der Kanalquerschnitt des Feststoffkanals üblicherweise kleiner und des Schmelzekanals üblicherweise größer. Typischerweise wird der Feststoffkanal möglichst breit und flach gehalten, sodass durch die große Oberfläche eine möglichst hohe Aufschmelzleistung erzielt wird. Durch die Verringerung des Kanalquerschnitts tritt der aufgeschmolzene Kunststoff in den Schmelzekanal über, welcher für eine gute Temperaturbeherrschung typischerweise eher eine hohe Kanaltiefe aufweist.
Zum Ende der Barrierezone läuft der Feststoffkanal aus und der Schmelzekanal überwiegt. Sowohl für dein Ein- und den Auslauf kann ausgewählt werden, ob dieser geschlossen (siehe Abbildung oben) oder offen ist.

Um eine Barriereschnecke vollständig definieren zu können werden die Angaben gemäß der folgenden schematischen Darstellung benötigt.

Hiebei ist zu beachten, dass eine Barrierezone immer aus einem Einlauf, mindestens einer Hauptzone und einem Auslauf besteht. Um stufenweise Veränderungen in der Kanalgeometrie vornehmen zu können, können mehrere Hauptzonen hintereinander definiert werden. Diese lassen sich über das „+“ und „-“ in der oberen rechten Ecke des Eingabefensters hinzufügen oder entfernen.