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Eingabe eines Werkzeugs mit Geometriedaten (REX)
In REX Next Generation haben Sie die Möglichkeit, spezifische Werkzeugelemente zu definieren, um wesentliche Prozessgrößen wie den Druck an der Schneckenspitze berechnen zu lassen. Diese Funktion ist besonders relevant für die präzise Simulation und Optimierung von Kunststoffverarbeitungsprozessen, da die Geometrie der Werkzeugelemente einen direkten Einfluss auf den Gegendruck und somit auch auf den Durchsatz aufweist.
Verfügbare Werkzeugelemente
REX Next Generation stellt Ihnen eine Reihe von vordefinierten Werkzeugelementen zur Verfügung, die in der Simulation verwendet werden können. Diese Werkzeugelemente decken die gängigsten Querschnittsformen ab, die in der Praxis verwendet werden. Die folgenden Elemente sind verfügbar:
- Konischer Kreisquerschnitt: Dieses Element beschreibt einen kreisförmigen Querschnitt, dessen Durchmesser über die Länge variiert.
- Konischer Rechteckspalt: Ein rechteckiger Querschnitt, dessen Breite und/oder Höhe sich entlang der Länge des Werkzeugs verändert.
- Konischer Ringspalt: Ein ringförmiger Spalt mit einem veränderbaren Durchmessern.
- Kreisquerschnitt: Ein einfacher kreisförmiger Querschnitt mit konstantem Durchmesser.
- Rechteckspalt: Ein konstanter rechteckiger Querschnitt
- Ringspalt: Ein ringförmiger Spalt mit konstantem Durchmesser
Definition von Geometriegrößen
Für jedes dieser Werkzeugelemente können Sie spezifische Geometriegrößen festlegen. Diese Größen sind entscheidend für die präzise Simulation des Materialflusses und der Druckverhältnisse innerhalb des Werkzeugs. Die gängigen Geometrieparameter, die Sie definieren können, umfassen unter anderem:
- Durchmesser (bei kreisförmigen Querschnitten)
- Breite und Höhe (bei rechteckigen Querschnitten)
- Spalthöhe (bei Ringspalten)
- Länge des Werkzeugs
Durch die Eingabe dieser Parameter können Sie sicherstellen, dass die Simulation die tatsächlichen physikalischen Eigenschaften des Werkzeugs genau abbildet, was zu realistischen Ergebnissen führt.
Benennung und Anzahl paralleler Elemente
Zusätzlich zur Geometrie können Sie jedes Werkzeugelement individuell benennen, um die verschiedenen Komponenten innerhalb des Prozesses besser zu organisieren und zu identifizieren. Dies ist besonders hilfreich, wenn mehrere Werkzeugelemente in einem Prozess verwendet werden.
Ein weiteres wichtiges Feature ist die Möglichkeit, die Anzahl der parallel geschalteten Elemente festzulegen. Dies ermöglicht es, mehrere identische Werkzeugelemente in einem Prozess parallel zu verwenden, um den Materialfluss durch mehrere Kanäle gleichzeitig zu simulieren. Diese Funktion ist besonders nützlich bei Prozessen mit Mehrkanal- oder Mehrstrangextrusion.
Anordnung der Werkzeugelemente
Um eine genaue Darstellung des gesamten Werkzeugs zu ermöglichen, können Sie die Anordnung der Werkzeugelemente flexibel gestalten. Hierfür stehen Ihnen die Schaltflächen Pfeil nach rechts, Pfeil nach links, rauf und runter zur Verfügung. Mit diesen Schaltflächen können Sie:
- Neue Werkzeugelemente hinzufügen: Sie können weitere Elemente in die Liste aufnehmen, um den Aufbau des Werkzeugs detailliert zu gestalten.
- Elemente verschieben: Wenn Sie die Reihenfolge der Elemente ändern möchten, können Sie diese mit den Pfeiltasten an die gewünschte Position verschieben.
Bedeutung der Werkzeugelemente für die Simulation
Die genaue Definition und Anordnung der Werkzeugelemente ist entscheidend für die Qualität der Simulationsergebnisse. Durch die Berücksichtigung der verschiedenen Geometrien und deren Einfluss auf den Materialfluss können Sie präzise Berechnungen durchführen, wie beispielsweise den Druck an der Schneckenspitze oder die Geschwindigkeit des Materialaustritts. Diese Parameter sind in der Kunststofftechnik von großer Bedeutung, da sie direkten Einfluss auf die Qualität des Endprodukts haben.